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Pressemeldung 01-01-25

Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main

Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main ist eines der größten Naturkundemuseen in Deutschland und zeigt die heutige Vielfalt des Lebens und die Entwicklung der Lebewesen sowie die Verwandlung unserer Erde über Jahrmillionen hinweg. Als „Schaufenster der Naturforschung“ vermittelt das Museum aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse und eröffnet faszinierende Einblicke in vergangene Zeitalter. Dinosaurier, riesige Elefanten und Mammuts, unzählige Käfer, die erstaunlichen Bewohner der Meere, eine farbenprächtige Vogelwelt: Mit seltenen und vielfach spektakulären Ausstellungsstücken vermittelt Senckenberg Forschung und Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der Biologie, Paläontologie und Geologie. Sonderausstellungen zu wechselnden Themen, Vorträge und Events ergänzen neben dem museumspädagogischen Programm die Dauerausstellung des Senckenberg Naturmuseums.
 
Auf rund 7.000 Quadratmetern erwarten die Besuchenden mehrere tausend, teils weltweit einzigartige Exponate. Die Reise führt von den Weiten des Weltraums über die Entstehung und Entwicklung der Erde bis zur Vielfalt heutiger Lebensräume. Jedes Exponat „erzählt“ seine eigene Geschichte und gibt eine Vorstellung von der Zeit und der Umgebung, aus der es kommt. Dabei wird deutlich, wie eng natürliche Prozesse miteinander verknüpft sind und dass der Planet Erde ein dynamisches Ganzes ist.
 
Besondere Highlights sind die Themenräume „Tiefsee“ und „Meeresforschung“, die den größten Lebensraum der Erde unter Wasser sinnlich erfahrbar machen. Trotz extremer Lebensbedingungen ist die Tiefsee Heimat erstaunlich angepasster Organismen: vom Riesenkalmar bis hin zur leuchtenden „Alarmqualle“. Direkt daneben veranschaulicht eine raumfüllende Korallenriff-Inszenierung mit über 3.000 Lebewesen die enorme Artenvielfalt dieses empfindlichen Ökosystems. Mit der neuen Dauerausstellung „Gehirne“ widmet sich das Museum einem der faszinierendsten Organe der Natur. Anhand von Präparaten, Modellen und interaktiven Stationen wird gezeigt, wie Gehirne von Menschen und Tieren aufgebaut sind, wie sie funktionieren und was sie über Wahrnehmung, Verhalten und Evolution verraten. Der Ausstellungsbereich „Natur und Medizin“ macht sichtbar, welche Rolle Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen als Vorbilder und Lieferanten für moderne Arzneimittel spielen – und warum die Erhaltung der biologischen Vielfalt auch für die menschliche Gesundheit entscheidend ist. Mit der „Aha?! Forschungswerkstatt“ lädt das Museum zum Mitmachen ein: Hier untersuchen kleine und große Forscher*innen Naturphänomene, arbeiten an echten Projekten mit und kommen mit Senckenberg-Forschenden ins Gespräch. Neugier und eigenes Entdecken stehen dabei im Mittelpunkt.
 
Zu den Publikumslieblingen  zählen außerdem die Anakonda, die ein Wasserschwein verschlingt, sowie die seltene Dinosauriermumie des Edmontosaurus. Beeindruckend sind auch die Originalschädel eines Triceratops, ein originales Exemplar des Diplodocus longus und die Skelett-Rekonstruktion von „Lucy“ – der „Mutter“ des heutigen Menschen. Rekonstruktionen der Urpferdchen aus dem UNESCO Weltnaturerbe Messel, riesig Mammuts und das Finnwal-Skelett, in dessen Bauch eine ganze Kita-Gruppe Platz findet, oder im Dunkeln leuchtende Steine sorgen für weitere Aha-Momente. Ergänzt wird das Erlebnis durch eine Freilichtanlage vor dem Museum, die mit Großexponaten durch die Erdgeschichte führt.